Zweibrücken | 18. Mai 2017 | Autor: David Oliver Betz

Rosenkönigin erfuhr unter der Dusche vom neuen Amt

20-jährige Abiturientin Dina Beckmann repräsentiert Zweibrücken ab dem 25. Juni.


Anzeige

Dina I. ist die neue Rosenkönigin. Mit bürgerlichem Namen heißt die neue Majestät Dina Beckmann, ist 20 Jahre alt, Abiturientin und kommt aus Mittelbach. Sie wird im Rahmen der Rosentage am 25. Juni im Rosengarten offiziell inthronisiert.

Gestern stellten der Beigeordnete Henno Pirmann und Bürgermeister Rolf Franzen die neue Repräsentantin Zweibrückens vor. Um das Amt beworben hatten sich drei junge Damen. Franzen: „Alle waren respektabel und wären für das Amt geeignet gewesen.“ Ausschlaggebend für Beckmann war, dass sie sich zum zweiten Mal beworben hat. „Sie war vor drei Jahren schon eine sehr gute Kandidatin. Allerdings ist man mit 17 Jahren nicht so mobil. Umso schöner, dass sie sich wieder beworben hat“, so Franzen.

Beckmann selbst macht einen sehr aufgeräumten und eloquenten Eindruck: „Ich freue mich sehr darauf, viele Menschen kennenzulernen, auch Entscheidungsträger. Ich finde es auch für junge Leute wichtig, dass man sich einbringt und versucht, etwas mitzugestalten.“ Das passt zu ihrer Vita. Am Hofenfelsgymnasium war sie Jahrgangsstufensprecherin, hat den legendären Kleinkunstabend am HfG moderiert und die Abiturientenrede gehalten. Vor Menschen sprechen kann sie also. Die Rosenkönigin wird vom Verkehrsverein, vom Kulturamt, vom Zweibrücker Handel, dem UBZ und den Rosenfreunden unterstützt. „Es waren auch Vertreter aller Organisationen bei der Wahl dabei“, erklärt Franzen. Die drei Kandidatinnen haben sich dem Gremium vorgestellt und dann wurde entschieden. Den Anruf Franzens konnte Beckmann indes gar nicht selbst entgegen nehmen, das hat die „Königin Mutter“ Gabriele übernommen. „Ich stand da gerade unter der Dusche“, sagt Dina lachend. Bisher habe es in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nur positives Feedback gegeben. Überhaupt scheint es, als ginge Dina ihre Sache sehr entspannt, konzentriert und neugierig an. Unterschätzen dürfe man die Aufgaben nicht, sagt Pirmann. „Das sind schon rund 30 Termine im Jahr, die man da wahrnimmt. Natürlich nur, wenn es mit Job und Studium passt.“ Die erste Aufgabe hat sie schon hinter sich, das Maßnehmen für das königliche Gewand. Soviel sei verraten: Es ist himmelblau und die Blondine wurde bei der Anprobe bereits mit Disneys Eiskönigin Elsa verglichen. Ihre Hobbys Gardetanz und Karate sind zuletzt wegen dem Abitur und zwei Nebenjobs deutlich zu kurz gekommen. Außerdem powere sie sich im Fitnessstudio aus. Demnächst beginnt ihr Studium, es soll auf Sozialkunde, Deutsch und Darstellendes Spiel auf Lehramt hinauslaufen.

Weiterer Artikel Seite 17