Zweibrücken | 23. August 2016 | Autor: Fritz Schäfer

Noch bestimmen Bagger das Bild

Seit nunmehr gut einem Monat sind die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt der „Stadt am Wasser“ in Zweibrücken im Gange. Entlang des Bleicherbachs bestimmen derzeit die Bagger das Bild.


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Mit einer Reihe von Maßnahmen wird im kommenden Jahr das Freizeitgebiet zwischen der Freisportanlage an der Rosengartenstraße und um den Bleicherbach aufgewertet: Geplant sind ein Wasserspielplatz mit Matschplatz und einer Wasserburg auf einer neu geschaffenen Insel im Bleicherbach auf Höhe des Altenheims, eine abgeflachte Böschung zum ökologisch aufgewerteten Bach und Trittsteine zur größer werdenden, bereits bestehenden, Insel im Bach. Doch noch bestimmen Bagger und weitere Baumaschinen, aufgeschüttete Steine und Erdmassen das Bild.

„Die Arbeiten sind seit Mitte Juli im Gang“, sagt Nicole Hartfelder, stellvertretende Chefin des Umwelt- und Servicebetriebs (UBZ), in dessen Händen das Projekt „Stadt am Wasser“ liegt. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt entlang des Bleicherbachs zwischen der Wasserentnahmestelle der Firma Pallmann an der Rosengartenstraße und der Saarlandstraße sowie des dritten Abschnitts zwischen der Saarlandstraße und dem Freibad abgeschlossen sein. Hartfelder: „Wir sind im Zeitplan.“ Die Arbeiten für den dritten Abschnitt beginnen Ende September.

„Eröffnet wird der Spielplatz erst, wenn alles fertig ist. Und auch nicht im Winter, wenn es kalt ist“, kündigt Hartfelder an. Zusammen mit der bereits fertiggestellten Treppe zum Schwarzbach am Herzogplatz bilden die beiden Abschnitte am Bleicherbach das Projekt „Stadt am Wasser“. Rund 1,5 Millionen Euro kostet die Gesamtmaßnahme, die das Land mit 90 Prozent fördert. Der derzeit laufende Abschnitt ist mit rund 600 000 Euro veranschlagt.

Im Moment benötigen die Fußgänger schon noch Phantasie, um sich vorzustellen, wie künftig der Guldenweg, der Schlossgartenweg oder die Inseln aussehen. Die beiden Wege wurden bereits teilweise beseitigt. Um den Passanten zu helfen, hat der UBZ an drei Stellen große Tafeln aufgestellt, auf denen der Gesamtplan und Detailpläne zu sehen sind. „Wir wollen die Bürger damit über die Maßnahme informieren“, sagt Hartfelder. Und wir müssen die Spaziergänger auch auf die Umleitung aufmerksam machen. Im Bereich der Baustelle ist der Guldenweg gesperrt. Der Spielplatz und die Skateranlage sind weiter erreichbar. Um den Weg zu verkürzen, wurde auch ein Zaunfeld zu den Kleinspielfeldern aufgeschnitten. Der Schlossgartenweg ist als Bauweg für Fußgänger ebenfalls nicht begehbar. Aber zwischen dem alten Weg und dem Kindergarten wurde ein Schotterweg für Fußgänger angelegt.