Brüssel/Rom | 18. Mai 2017 | Autor: Agentur

Verfahren gegen Italien wegen Abgas-Affäre



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Die EU-Kommission geht in der Affäre um zu hohe Abgaswerte von Dieselautos jetzt auch gegen Italien vor. Die Brüsseler Behörde leitete ein Vertragsverletzungsverfahren ein. Sie wirft der italienischen Regierung vor, Anschuldigungen gegen den Autobauer Fiat nicht in angemessener Weise nachzugehen. Fiat könnte demnach – wie der VW-Konzern – Schadstoffwerte bei Dieselwagen manipuliert haben. Wenn dies so sei, müssten Sanktionen verhängt werden, erklärte die EU-Kommission.

Auslöser des Verfahrens sind Messungen des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts. Dabei wurden bei Fiat-Modellen auffällige Werte festgestellt, die das Amt auf unzulässige Software zurückführt. Fiat weist den Vorwurf zurück.